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cd druck

Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article



Oben habe ich es geschrieben: Die Politiker glauben selbst nicht mehr daran, dass sie noch etwas retten können. Vielleicht fanden Sie das etwas übertrieben. Dann schauen Sie sich bitte diesen Bericht an: Der US-Geheimdienst hat soeben seine Studie „Global Trends 2025“ veröffentlicht. Kernaussage: Mit den USA geht es bergab. Ausgelöst durch die Finanzkrise, verliert der Dollar seine Bedeutung. Das derzeitige System der Mächte wird schon bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Es wird Unruhen geben … Handeln Sie heute – die große Depression 2009 hat in Deutschland bereits begonnen Ahnungslose Politiker und „Wirtschafts-Experten“ – alle jubeln sie darüber, dass das Weihnachtsgeschäft 2009 so toll funktioniert. Da muss es doch schon bald wieder bergauf gehen … Ich weiß nicht, ob diese Menschen wirklich so naiv sind und all das selbst glauben. Ich weiß nur eins: Wenn ich die Menschenmassen sehe, die jetzt vor Weihnachten so glücklich in die Städte rennen und ihr Geld ausgeben, wird mir angst und bange. Ja, ich spüre großes Mitleid. Denn für viele von diesen Menschen wird es das letzte Mal sein, dass sie ihr Geld fröhlich für Weihnachtsgeschenke ausgeben … Innerhalb der nächsten 12 Monate werden unzählige von diesen Menschen auf Straße stehen. Ohne Job. Ohne Geld. Alles verloren … Alles vorbei … Keine Hoffnung … Keine Zukunft … FAKT IST: Schon innerhalb der nächsten 12 Monate gibt es nach jetzigem Stand der Dinge 700.000 Arbeitslose mehr in Deutschland. Menschen, die in direkter Folge der Finanzkrise ihren Job verlieren. Diese Zahl hat soeben die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, veröffentlicht. Bitte denken Sie daran: Diese Zahl wird aufgrund der bisherigen Geschehnisse prognostiziert! Die Folgen der Katastrophen, die uns noch bevorstehen, sind nicht eingerechnet! Und: Die Zahl wird ständig nach oben korrigiert. Ich persönlich gehe – und diese Zahl wird mit Sicherheit bald bestätigt werden – von 1,2 Mio. bis 2,3 Mio. neuen Arbeitslosen aus.

gestern hat meine Kollegin Susanne Schmitt auf das Börsenjahr 2008 zurückgeschaut. Ich möchte das ab heute in einigen Ausgaben fortsetzen, in denen ich mir bestimmte Sektoren näher anschaue, die in diesem Jahr entweder besonders positiv oder negativ aufgefallen sind. Den Anfang machen heute Rohstoffaktien und der Ölpreis. Ganz klar: 2008 war ein schwieriges Jahr für Rohstoffaktien. Im Zuge der Finanzkrise stürzten nicht nur die Rohstoffpreise ab. Vielmehr kam es bei den Rohstoffaktien zu einem regelrechten Blutbad. Viele Junior-Unternehmen haben in diesem Jahr mehr als 90% an Wert verloren und das trotz der vorhandenen Ressourcen oder Reserven. Im zweiten Halbjahr machte sich eine deprimierende Stimmung breit. Man konnte das Gefühl bekommen, dass die gesamte Weltwirtschaft ab 2009 keine Rohstoffe mehr verbrauchen wird. Das kann man jedenfalls aus dem rapiden Preisverfall einzelner Rohstoffe ablesen.

Absturz beim Ölpreis Das prominenteste Beispiel ist sicherlich der Ölpreis. Im Juli kletterte der Preis auf fast 150 Dollar und rund um den Globus schrillten die Alarmglocken. Es wurden kurzfristige Prognosen veröffentlicht, die einen Preis von 200 Dollar noch in diesem Jahr erwarteten. Dann kam alles ganz anders. Bis September gab es den ersten Einbruch in dessen Verlauf sich der Ölpreis noch bei gut 100 Dollar pro Fass halten konnte. Ich erinnere mich noch gut an eine Podiumsdiskussion auf der IAM-Messe in Düsseldorf. Dort trauten die Experten dem Ölpreis eine Korrektur bis auf 85 Dollar zu. Tiefere Preise waren zu dem Zeitpunkt, selbst für viele Experten wie Eugen Weinberg von der Commerzbank, nicht vorstellbar.

Doch dann folgte der zweite Teil des Absturzes und dann fiel der Ölpreis auf rund 40 Dollar pro Fass. Ganz klar: In normalen Wirtschaftszeiten hätte eine solch drastische Preiskorrektur beim Öl für die Börsen wie ein Turbolader gewirkt: Die Kurse wären kräftig gestiegen. Doch aktuell regiert immer noch die Vorsicht an den internationalen Finanzmärkten. Daher notieren derzeit die meisten Rohstoffe weit entfernt von den Höchstständen aus dem Frühjahr. Ganz besonders interessant ist der Preisverlauf beim Platin. Ende vergangener Woche kostete die Unze Platin erstmals seit 1996 wieder weniger als die Unze Gold. Beide Edelmetalle rangieren aktuell so um 830 Dollar.

Daher mein Einkaufstipp für das Weihnachtsgeschäft: Schauen Sie doch auch mal nach Platinschmuck. Wenn Ihnen der Juwelier dann aber deutlich mehr Geld für den Ring oder die Kette abnehmen möchte, verweisen Sie doch einfach auf die aktuelle Marktsituation mit dem „günstigen“ Platin. Vielleicht kommt er Ihnen beim Preis ja etwas entgegen. Setzen Sie auf DEN Megatrend des 21. Jahrhunderts Zukunft für Ihr Portfolio. Die Klimakatastrophe wird kommen, das ist sicher. Nur mit modernster Technik aus starken Unternehmen lässt sich der Klimawandel bekämpfen.

Nachfrage jedoch nur leicht rückgängig Doch zurück zum Öl: Tatsächlich hat die Nachfrage nachgelassen. Das hat auch die Internationale Energie Agentur (IEA) in ihrer jüngsten Prognose gesagt. Aber von einem Einbruch kann nun wahrlich nicht die Rede sein: Für 2009 erwartet die IEA einen Rückgang der Nachfrage um 200.000 Fass am Tag auf 85,5 Mio. Barrel. An der langfristigen Prognose hält die IEA im erst kürzlich erschienenen World Energy Outlook 2008 jedoch fest: Bis zum Jahr 2030 kann die Ölnachfrage auf bis zu 106 Mio. Barrel pro Tag ansteigen. Auch wenn jetzt die OPEC die Förderquoten drosselt und so den Eindruck vermittelt, dass Öl im Überfluss vorhanden sei, kann ich nur sagen: Dieser Eindruck täuscht. Zum einen lässt die Marktmacht der OPEC nach. Die Organisation repräsentiert nur noch 44% des weltweit geförderten Öls. Zudem ist absehbar, dass die Zahl der Mitgliedsländer in den nächsten Jahren zurückgehen wird. Denn die OPEC ist ja die Organisation der Erdöl exportierenden Länder. Bei zurückgehenden Förderquoten z.B. in Mexiko ist es nur eine Frage der Zeit bis einige Länder nicht mehr in der Lage sein werden, Erdöl zu exportieren. Hier werden wir aber schon morgen schlauer sein, wenn die OPEC im algerischen Oran zu einem Treffen zusammenkommt. Laut verschiedener Prognosen ist mit einer deutlichen Verringerung der Produktion von bis zu 2 Mio. Barrel am Tag zu rechnen. Das sollte den Ölpreis kurzfristig wieder über die Marke von 50 Dollar heben. Benzin kostet in den USA nur 0,40 Euro pro Liter Übrigens: Ist Ihnen an der Tankstelle etwas aufgefallen? Der Preis für Benzin und Diesel ist seit September stark gefallen. Aktuell kostet der Liter Benzin so um 1,10 Euro. Das sind immerhin fast 32% weniger als beim Rekordhoch von 1,60 Euro. Im gleichen Zeitraum ist jedoch der Rohölpreis um über 70% gefallen. Der extrem hohe Steueranteil hält den Benzinpreis weiterhin hoch. In den USA sieht das anders aus: Hier hat sich der Benzinpreis seit dem Sommer halbiert, von 4 Dollar auf nur noch 2 Dollar pro Gallone. Übrigens sind das nach aktuellem Wechselkurs nur 0,40 Euro pro Liter. Bei diesem Preis müsste eigentlich auch bald wieder der Verkauf von großen SUVs wie dem Hummer anziehen. Aktuell bieten Händler in den USA diesen riesigen Geländewagen für rund 31.000 Dollar, umgerechnet 23.500 Euro an.

Auch, wenn ich diese Worte von anderer Seite erwartet hätte, so bin ich über die Klarheit der Botschaft dankbar und CD Bedrucken. Und dass die Globalisierung Unterstützung vom Oberhaupt der katholischen Kirche erhält, ist ein wichtiges Zeichen. Das haben die Börsianer getan. Das Ergebnis ist CD druck. Schon zu Jahresende hin, erholten sich die Kurse weltweit. Und am Freitag zogen die Kurse mit teils über +3 % an. Dabei ist der durchschnittliche Anstieg vom 21. Dezember 2008 an gerechnet, gar nicht so prickelnd.

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Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article

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